Achtsamkeitsworkshop für Mütter und Väter in der Südstadt – mit mir

Sie wissen es noch nicht. Aber das Beste, was meinen Kindern passieren konnte, war, dass ich vor einigen Jahren mit Achtsamkeit angefangen habe.

Nicht das gefühlt tausendfache Kutschieren zum Fußballtraining, nicht die liebevoll vorgesetzte Biokost und auch nicht die heißgeliebten Chucks werden den Unterschied in ihrem Leben machen, sondern dass ihre beiden Eltern genauer, tiefer bei sich und bei ihnen hingeschaut haben.

Was es damit auf sich hat, erzähle ich am 26.10. bei einem Achtsamkeitsworkshop für Mütter und Väter, den ich mit Annika von Mom in Balance in der School for being in der Südstadt veranstalte. Es sind noch Plätze frei und ich freue  mich, wenn du kommst!

Anmeldung über Mom in Balance: KOELN@MOMINBALANCE.DE


 

Die kleine Kachel vom Weihnachtsmarkt und der Terror in Berlin

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calm seas never make skilled sailors

Vor drei Wochen habe ich eine kleine Kachel auf dem Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche in Berlin gekauft. Bei einem jungen, netten, Englisch sprechenden Mann. Auf der Kachel war ein Bild von einer stürmischen See und der Spruch: „calm seas never make skilled sailors“, der wohl von Franklin D. Roosevelt stammt.

Ich hatte wunderbare Tage in unserer Hauptstadt verbracht, war auf dem Kongress Meditation & Wissenschaft gewesen, hatte meine Großtante besucht und Freundinnen getroffen und war nun auf dem Heimweg nach Köln und musste am Zoologischen Garten umsteigen. Um die Wartezeit zu nutzen, bin ich mit meinem Köfferchen umhergestreift und so auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz gestoßen. Ich hatte noch kurz gezögert – wegen Terror(vor-)sorge, bin dann aber doch zu den kleinen Buden rüber gegangen, weil ich noch ein Mitbringsel brauchte. Bei einem Stand mit vielen bunten Kacheln mit witzigen, philosophischen und frechen Motiven und Sprüchen bin ich hängen geblieben. Das waren perfekte Weihnachtsgeschenke in der Größenordnung Kleinigkeit. „Die kleine Kachel vom Weihnachtsmarkt und der Terror in Berlin“ weiterlesen

Achtsamkeit in der Familie

Damit wir für unsere Kinder die besten Eltern sind, die wir sein können.

Mein Seminar mit Myla und Jon Kabat Zinn

 

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„Was hat dich hergeführt?“

„Was hat dich wirklich hergeführt?“

„Was hat dich wirklich, wirklich hergeführt?“

„Was hat dich wirklich, wirklich, wirklich, wirklich hergeführt?“

So ging er los, der Abend zum Thema „Achtsamkeit in der Familie“ mit Myla und Jon Kabat Zinn. Jon zählt zu den bekanntesten Köpfen der Achtsamkeitsforschung und ist so etwas wie ein Rockstar der Bewegung. Er ist der Begründer des wissenschaftlich belegten MBSR-Programms (mindfulness based stress reduction), das weltweit eingesetzt wird. Zusammen mit seiner Frau Myla, die in der Geburtshilfe tätig war, hat er das Buch „Mit Kindern wachsen“ geschrieben.  Und genau darum ging es in dem Vortrag und darauffolgenden Seminartag, der von dem gleichnamigen Verein organisiert worden war und zu dem sich 300 Menschen, darunter viele Eltern, nach Salzburg aufgemacht hatten. „Achtsamkeit in der Familie“ weiterlesen

„Ich bin eine gute Mutter!“ in Südkorea erschienen!

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So sieht es also aus:

„Ich bin eine gute Mutter!“ auf koreanisch!!

Mein Buch ist dort schon im letzten Oktober erschienen und jetzt halte ich auch endlich die Belegexemplare in Händen. Ich verstehe zwar kein Wort, aber das Buch sieht wunderschön aus 😀

Zwei Exemplare möchte ich verschenken . Sollte also jemand von euch jemand kennen, die Mutter ist und koreanisch versteht, bitte bei mir melden!

Der Verkauf ist in Südkorea super angelaufen. Ich hoffe auf eine baldige 2. Auflage😊

Hold your fingers crossed!

PS

Hat jemand eine Idee, was das Mädchen auf dem Cover ausdrücken soll? Mir erschließt sich die Verbindung zum Inhalt nicht so ganz.

 

Ihr habt die perfekte Mutter. Ich bin verantwortlich für all eure Probleme …

unsplash-liz-bridges„Ich sage zu meinen Kindern: »Ihr habt die perfekte Mutter. Ich bin verantwortlich für all eure Probleme, und ihr seid verantwortlich für die Lösungen.«“ Byron Katie

Ich praktiziere nun schon seit einigen Jahren Achtsamkeit und im Zuge dessen ist mir dieses Zitat von Byron Katie in die Hände gefallen. Und als Beá Beste – sie sammelt auf ihrem Blog Tollabea Elterntipps – letzte Woche auf Facebook in die Runde fragte, welcher Erziehungstipp uns am meisten geholfen hat und woher wir ihn erhalten haben, fielen mir diese Zeilen wieder ein.

Auf den ersten Blick ist das kein Erziehungstipp. Das ist vielmehr so ein Satz. Weder geschmeidig noch leicht. Der geht nicht glatt runter. Bei diesem Satz nicken nicht alle nachdrücklich, kriegen auch keine Tränen der Rührung in die Augen und rufen nicht Yeah!. An so ein Statement tastet man sich ganz vorsichtig heran. Man reibt sich misstrauisch. Soll man das an sich rankommen lassen? „Ihr habt die perfekte Mutter. Ich bin verantwortlich für all eure Probleme …“ weiterlesen

Wie ein Mutter-Tochter-Konflikt den Feminismus lahmlegt

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„Ich bin doch keine Feministin!“ Diesen Satz, in dem Abwehr und Entrüstung mitschwingt, hört man jetzt öfter.

FEMINISTIN. Es fühlt sich so anders an – das Wort. Irgendwie ist die Strahlkraft dahin. Mehr noch, das Wort hat Flecken bekommen. Diese Feministinnen. Sie sind hochgradig verdächtig. Man munkelt, sie wären frigide, männerhassende Hässlichkeiten. Kaum zu glauben, doch wer sich heute als Feministin outet, braucht tatsächlich wieder Mut. „Wie ein Mutter-Tochter-Konflikt den Feminismus lahmlegt“ weiterlesen

Mehr als ein Pornofilter: Technischen Jugendmedienschutz neu denken

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Wer eine gute Antivirenschutz-Software auf seinem Rechner installiert hat und noch ein paar Regeln beachtet, kann sich beim Surfen einigermaßen sicher fühlen. Kinder dagegen sind im Internet nicht sicher. Der Jugendmedienschutz, er ist ein ungeliebtes Stiefkind von Wirtschaft und Politik. „Mehr als ein Pornofilter: Technischen Jugendmedienschutz neu denken“ weiterlesen

#JesuisCharlie – Nur ohne Angst sind wir frei

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Ich unterbreche mein Programm. Den Blog Post über Feminismus und seine Gegenspieler, an dem ich arbeite, kann ich gerade nicht zu Ende bringen. Das Massaker in der Redaktion von Charlie Hebdo hat mich aus dem Konzept gebracht – die Gegenspieler der Freiheit. Die Zeit online spülte am Mittwoch die furchtbare Nachricht in meine Timeline und nun sehe ich mich aufgefordert, mich dazu zu verhalten. Und wie verhält sich eine Bloggerin in so einer Situation? Sie schreibt.

Ein Aufschrei der Anständigen geht durch das Netz. Von populistischen Ausreißern mal abgesehen. Doch die sind nicht die MEHRHEIT. Die Mehrheit sind Menschen, die große Trauer über den gewaltsamen Tod der engagierten und mutigen Journalisten verspüren. Erschrocken wie ich. „#JesuisCharlie – Nur ohne Angst sind wir frei“ weiterlesen