„Ich bin eine gute Mutter!“ in Südkorea erschienen!

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So sieht es also aus:

„Ich bin eine gute Mutter!“ auf koreanisch!!

Mein Buch ist dort schon im letzten Oktober erschienen und jetzt halte ich auch endlich die Belegexemplare in Händen. Ich verstehe zwar kein Wort, aber das Buch sieht wunderschön aus 😀

Zwei Exemplare möchte ich verschenken . Sollte also jemand von euch jemand kennen, die Mutter ist und koreanisch versteht, bitte bei mir melden!

Der Verkauf ist in Südkorea super angelaufen. Ich hoffe auf eine baldige 2. Auflage😊

Hold your fingers crossed!

PS

Hat jemand eine Idee, was das Mädchen auf dem Cover ausdrücken soll? Mir erschließt sich die Verbindung zum Inhalt nicht so ganz.

 

Ihr habt die perfekte Mutter. Ich bin verantwortlich für all eure Probleme …

unsplash-liz-bridges„Ich sage zu meinen Kindern: »Ihr habt die perfekte Mutter. Ich bin verantwortlich für all eure Probleme, und ihr seid verantwortlich für die Lösungen.«“ Byron Katie

Ich praktiziere nun schon seit einigen Jahren Achtsamkeit und im Zuge dessen ist mir dieses Zitat von Byron Katie in die Hände gefallen. Und als Beá Beste – sie sammelt auf ihrem Blog Tollabea Elterntipps – letzte Woche auf Facebook in die Runde fragte, welcher Erziehungstipp uns am meisten geholfen hat und woher wir ihn erhalten haben, fielen mir diese Zeilen wieder ein.

Auf den ersten Blick ist das kein Erziehungstipp. Das ist vielmehr so ein Satz. Weder geschmeidig noch leicht. Der geht nicht glatt runter. Bei diesem Satz nicken nicht alle nachdrücklich, kriegen auch keine Tränen der Rührung in die Augen und rufen nicht Yeah!. An so ein Statement tastet man sich ganz vorsichtig heran. Man reibt sich misstrauisch. Soll man das an sich rankommen lassen? Weiterlesen

Wie ein Mutter-Tochter-Konflikt den Feminismus lahmlegt

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„Ich bin doch keine Feministin!“ Diesen Satz, in dem Abwehr und Entrüstung mitschwingt, hört man jetzt öfter.

FEMINISTIN. Es fühlt sich so anders an – das Wort. Irgendwie ist die Strahlkraft dahin. Mehr noch, das Wort hat Flecken bekommen. Diese Feministinnen. Sie sind hochgradig verdächtig. Man munkelt, sie wären frigide, männerhassende Hässlichkeiten. Kaum zu glauben, doch wer sich heute als Feministin outet, braucht tatsächlich wieder Mut. Weiterlesen

#JesuisCharlie – Nur ohne Angst sind wir frei

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Ich unterbreche mein Programm. Den Blog Post über Feminismus und seine Gegenspieler, an dem ich arbeite, kann ich gerade nicht zu Ende bringen. Das Massaker in der Redaktion von Charlie Hebdo hat mich aus dem Konzept gebracht – die Gegenspieler der Freiheit. Die Zeit online spülte am Mittwoch die furchtbare Nachricht in meine Timeline und nun sehe ich mich aufgefordert, mich dazu zu verhalten. Und wie verhält sich eine Bloggerin in so einer Situation? Sie schreibt.

Ein Aufschrei der Anständigen geht durch das Netz. Von populistischen Ausreißern mal abgesehen. Doch die sind nicht die MEHRHEIT. Die Mehrheit sind Menschen, die große Trauer über den gewaltsamen Tod der engagierten und mutigen Journalisten verspüren. Erschrocken wie ich. Weiterlesen

Mum´s Woodstock: ZusaMama. Eine Mütter-Friedensbewegung im Netz

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Sie ist eine Mutter wie nicht aus dem Bilderbuch. Vernachlässigtes Erscheinungsbild,  Zigaretten am laufenden Band. Bin ich im Gespräch mit ihr und ihr Kind kommt angelaufen, mit einer Frage oder einem Fundstück, fährt sie herum und bellt das Kind an. Ohne sichtbaren Anlass. Das macht sie nicht nur ab und zu, wie alle Mütter hin und wieder. Sie macht es andauernd.
Diese Mutter zu mögen, fällt mir schwer. Mich nicht einzumischen auch. Sie einfach zu lassen und die Unterhaltung freundlich weiter zu führen, erst recht.

Es sind Situationen wie diese, die jede Mutter schon einmal erlebt hat. Andere Frauen verhalten sich ihren Kindern gegenüber nicht so, wie sie das für richtig halten. Entweder sind sie ständig unfreundlich zu ihren Kinder wie diese. Oder sie füttern sie auf dem Spielplatz mit Löffelbiskuit statt mit Apfelschnitzen. Sie machen Karriere und sehen ihre Kinder nur zum Gute Nacht sagen. Sie posten am laufenden Band private Bilder von ihren Kindern – mit Schamesröte-Garantie für den Nachwuchs in zehn Jahren. Sie verpassen ihren Töchtern einen pinken Barbie-Look. Sie treiben ihre Kinder mit verbissenem Ehrgeiz zu schulischen Höchstleistungen an. Sie lassen ihre Krabbelkinder am Napf Katzenfutter essen, weil deren Selbstbestimmungsrecht respektiert werden muss. Weiterlesen

Vertrauen – Vielleicht das Schwerste beim Erziehen in einer Leistungsgesellschaft

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Ich bin eine ehrgeizige Mutter. Ich wünsche mir, dass mein Sohn richtig erfolgreich wird. Aufsichtsratsvorsitzender wäre schön. CEO bei einem großen mittelständischen Unternehmens wäre auch noch okay. Dazu eine liebevolle, unabhängige, emanzipierte, kluge Frau, mindestens drei entzückende Kinder, ein schwarz-weißer Kater und ein abgefahrenes Designerhaus.

Gerade bin ich meinem Traum ein gutes Stück näher gekommen. Mein Sohn, der kurz vor dem Abitur steht, war bei der Studienberatung. Das Ergebnis: Es steht ihm nicht nur ein erfolgsversprechender Weg, sondern gleich drei offen. Mein Sohn kann wählen. Er kann sich frei entscheiden. Entweder Studium der Mathematik mit späterem Schwerpunkt auf Wirtschaft. Oder Studium der Chemie plus Doktortitel und dann auch in die Wirtschaft. Oder Verfahrenstechnik an einer Elite-FH und dann eben in die Wirtschaft. Laut Studienberater sind die Aussichten glänzend. Sowohl was den Studienplatz, als auch was die berufliche Perspektive in einer virtuell bestimmten Zukunft angeht.

Mein Herz lacht! Ach, was. Es jubelt!

Moment mal…. Weiterlesen

Erziehungsratgeber sind von gestern. Die Eltern-Crowd kommt!

„Möchten Sie diese Datei wirklich in den Papierkorb verschieben?“ Ja, Windows, ja.

Ich klicke und verabschiede mich von 33 Seiten Manuskript voll mit Assoziationen, angefangenen Sätzen und Ideen, die witzig, inspirierend oder zumindest richtig waren – im Zweifel ist richtig nie verkehrt. Jemand anderer Meinung?

untitledDieses Kapitel wäre also abgeschlossen. Von mir kriegt die Welt keinen Erziehungsratgeber mehr zu lesen. Ich hatte seit geraumer Zeit Bedenken. Schon in meinem ersten Buch „Ich bin eine gute Mutter!“ – einem Erziehungsratgeber, was sonst – reflektiere ich das Paradox dieser Buchzunft. Nämlich, dass Ratsuchende niemals Ratschläge wollen. Wirklich! Achten Sie mal auf die Antworten: „Also bei mir ist das anders.“ Oder „Ja, aber.“ Oder „Danke, das ist lieb gemeint, nur….“ Ein bisschen widersinnig das Ganze, gewiss. Aber es lässt sich leicht erklären. Weiterlesen

Diversity verdammt Unternehmen zum Fortschritt

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Ich möchte gerne mit Herrn Sattelberger sprechen. Das habe ich nach dem Viertelfinale meinem guten Freund Gero erzählt, während wir den Sieg mit einem Kölsch feierten. Ich habe ihm auch erzählt, warum ich ihn sprechen möchte. Weil er der richtige Mann ist. Für mich. Gerade jetzt.Nein, amouröse Absichten habe ich nicht. Er ist aus anderen Gründen für mich interessant. Bekanntermaßen ist der Mann ein Verfechter von Diversity in Unternehmen.  Wer Diversität will, will Vielfalt, auch in der Chefetage. Vielfalt setzt sich aus heterosexuellen Männern, heterosexuellen Frauen, homosexuellen Frauen, homosexuellen Männern, Deutschen und Migranten, Jungen und Alten, Weißen und Farbigen zusammen. Und nicht aus weißen, deutschen und heterosexuellen Männern. Weiterlesen

Karriere-Contest für Frauen: Panda sucht die Superchefin

Als mich Brigitte von den #DMW fragt, ob ich nicht über meine Erlebnisse am Panda-Tag schreiben möchte – was andere ermutigen würde, sich auch mal zu bewerben – ist das mal wieder so ein glücklicher Effekt von Networking: Die anderen bringen dich auf gute Ideen, auf die du selbst nicht gekommen wärst.

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Panda, das ist ein noch junger Wettbewerb, bei dem weibliche Führungskräfte gegeneinander antreten. Der Sinn:  Mehr Frauen in höhere Leitungsebenen bringen. JAAA! Und tja, es soll auch die Beste ermittelt werden. Gesponsert wird das Event von namhaften Unternehmen wie IBM, Thyssen-Krupp, DB, Telekom …. Schirmherr ist Thomas Sattelberger, der berühmteste Personaler Deutschlands. Die nach Erfolg schmeckenden Namen machen mich neugierig. Weiterlesen